Alfred Delp SJ - KKMV Lampertheim

Katholischer Kirchenmusikverein e.V.
Stand: 12.02.2020
KKMV Lampertheim
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Pater Alfred Delp SJ

Zum Gedenken des 75.Todestages von Pater Alfred Delp SJ war am 12.Februar 2020
ein Gedenkgottesdiest mit unserem Bischof Peter Kohlgraf in Sankt Andreas.
Bilder von der Ausstellung zu Pater Alfred Delp SJ



15. September 1907 Geburt in Mannheim / Wöchnerinnenasyl Luisenheim in C 7, 4
Mutter: Maria Bernauer, katholisch; Vater: Adam Friedrich Delp, evangelisch
17. September 1907 Taufe durch Vikar Mutz von der Oberen Pfarrei in Mannheim
Familie Delp wohnte in Hüttenfeld
1913 Einschulung in der gemischten Volksschule in Hüttenfeld
1914 Umzug der Familie nach Lampertheim; Besuch der evangelischen Volksschule
28. März 1921 Konfirmation
Trennung von der evangelischen Kirche nach einem Streit mit dem Pfarrer
19. Juni 1921 Erstkommunion
28. Juni 1921 Firmung durch den Mainzer Bischof Hugo
1922 Aufnahme in das Bischöfliche Konvikt („Ketteler – Kolleg“) in Dieburg und die O III
des Dieburger Gymnasiums nach Vorbereitung durch den katholischen Pfarrer Unger von
Lampertheim;
Mitgliedschaft und Gruppenführertätigkeit im Jugendbund Neudeutschland (geistlich geprägt von Jesuiten)
16. März 1926 Abitur (als Prüfungsbester im ersten Dieburger Abiturjahrgang)
22. April 1926 Noviziat der "Gesellschaft Jesu" in Tisis / Vorarlberg; Ausbildung im Jesuitenorden;
Studium der Philosophie und Theologie
1935 Erste Veröffentlichung: "Tragische Existenz" (eine Auseinandersetzung mit Martin Heidegger)
24. Juni 1937 Priesterweihe in München durch Kardinal Michael von Faulhaber
4. Juli 1937 Primiz in Lampertheim, Sankt Andreas
15. Juli 1939 Römischer "Doktor der Philosophie"
ab Juli 1939 Mitarbeit im Redaktionsteam der Jesuitenzeitschrift "Stimmen der Zeit";
Prediger in St. Michael in München;
Juni 1941 Kirchenrektor an St. Georg in München-Bogenhausen (Pfarrei Heilig Blut)
ab Frühjahr 1942 Mitarbeit im "Kreisauer Kreis" (durch Vermittlung seines Provinzials Augustin Rösch)
Sommer 1943 wäre Alfred Delp an der Reihe gewesen seine letzten Gelübde abzulegen
und damit die entscheidende Bindung an den Jesuitenorden einzugehen, wurde jedoch aufgeschoben
Juni 1944 Ablehnung für am 15. August 1944 vorgesehene Professgelübde
28. Juli 1944 Verhaftung in München-Bogenhausen durch die Gestapo (in Zusammenhang
mit der Verhaftungswelle nach dem Attentat vom 20. Juli); Überführung nach Berlin
ab 27. September 1944 in der Haftanstalt Berlin-Tegel; Kassiber
8. Dezember 1944 Profess (Ordensgelübde / Gelübdeformel) in der Haftanstalt Berlin Tegel
durch Pater Franz von Tattenbach
11. Jan. 1945 Todesurteil durch den Volksgerichtshof (Vorsitzender: Roland Freisler)
wegen Hoch- und Landesverrats
2. Februar 1945, etwa 15 Uhr:
Hinrichtung durch den Strang in Berlin-Plötzensee (gemeinsam mit Carl Goerdeler und
Johannes Popitz), seine Asche wurde auf den Rieselfeldern verstreut.
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